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Regionalentwicklung

Mittels Regionalpolitik wird in der Schweiz der ländliche Raum gezielt gefördert. Der Bund und die Kantone unterstützen Massnahmen, mit denen die Wettbewerbsfähigkeit der entsprechenden Regionen gestärkt und deren Wertschöpfung erhöht wird. Die Regionalpolitik trägt damit zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen in den Regionen, zur Erhaltung einer dezentralen Besiedlung und zum Abbau regionaler Disparitäten bei.



Die Förderung der Regionen erfolgt mittels finanziellen Beiträgen an entsprechende Initiativen, Programme und Projekte. Dabei stehen einerseits Finanzhilfen (im Sinne von Starthilfen), andererseits rückzahlbare Darlehen zur Verfügung. Konkret geht es jeweils um die Förderung von grösseren Vorhaben, die der regionalen Entwicklung dienen. In der Region Oberland-Ost liegen die Schwerpunkte solcher Projekte in den Bereichen Tourismus, erneuerbare Energien sowie innovative Angebote in sozialen oder kulturellen Gebieten. Industrieprojekte sind eher selten.

Die Regionalkonferenz unterstützt und begleitet Trägerschaften bei der Erarbeitung von Grundlagen und Projektdossiers, damit initiative Institutionen für ihre Projekte Unterstützung im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) beanspruchen können. Wenn geeignete Projekte aus der Region vorliegen, beantragt die Regionalkonferenz bei den zuständigen Kantonsbehörden die Ausrichtung von Förderbeiträgen.

Mit Mitteln der Regionalpolitik wurden in der Region Oberland-Ost unter anderem folgende Vorhaben ermöglicht: Kunsthaus Interlaken, Fernheizkraftwerke in Grindelwald und Gsteigwiler, Kongresszentrum Interlaken, Erneuerung Luftseilbahn Isenfluh-Sulwald, Weiterentwicklung Qualifutura Gadmen.

Die Vollzugsaufgaben in Zusammenhang mit der Regionalpolitik werden durch die Geschäftsleitung wahrgenommen.

Ansprechperson bei Fragen zu Regionalentwicklungsprojekten und insbesondere bei Gesuchen um Projektunterstützung aus der Neuen Regionalpolitik (NRP) ist Stefan Schweizer

Weitere Informationen zur kantonalen Umsetzung der Neuen Regionalpolitik (NRP):
Kantonales Amt für Wirtschaft, Abt. Tourismus und Regionalentwicklung

Eine Übersichtsicht zu diversen Förderinstrumenten der Regionalentwicklung hat RegioSuisse zusammengestellt:
www.regiosuisse.ch/finanzhilfen .

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Entwicklungsstrategie

Unterstützung von Entwicklungsprojekten über die Neue Regionalpolitik NRP

Der Bund stellt mit der Neuen Regionalpolitik NRP ein strukturpolitisches Förderinstrument zur wirtschaftlichen Stärkung der Berggebiete und der weiteren ländlichen Räume zur Verfügung. Damit können Vorhaben der regionalen Entwicklung finanziell unterstützt werden. Die Bundesbeiträge sind an subsidiäre Kantonsbeiträge gekoppelt.

Sofern die Projekte den Förderzielen, den Förderinhalten und den Förderschwerpunkten der NRP entsprechen, können unterstützt werden:
  • Entwicklungsprojekte mit Beiträgen (max. 80% an anrechenbare Projektkosten)
  • Touristische Infrastrukturen mit zinsfreien Darlehen.
Über die Pilotmassnahme für das Berggebiet können in der Periode 2020 - 2023 auch  Beiträge an kleine Infrastrukturvorhaben ermöglicht werden.

Anfragen zur Unterstützung von Projekten der regionalen Entwicklung sind zu richten an die Geschäftsstelle der Regionalkonferenz Oberland-Ost. Ansprechperson ist Stefan Schweizer.

Klimaadaptionsstrategie Grimselgebiet (2016)

pdfStrategie zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels im Grimselgebiet (2016) 
     Ein Projekt im Rahmen des BAFU-Pilotprogramms zur Anpassung an den Klimawandel

BAFU-Pilotprogramm zur Anpassung an den Klimawandel

Climate ADAPT: Bericht zur Fallstudie Strategy for the Grimsel area ion the Swiss Alps (2018)

Erlebnisregion Engelberg-Titlis - Melchsee-Frutt - Meiringen-Hasliberg; Machbarkeitsstudie 2021

In den Jahren 2018 - 2021 wurde das interkantonale NRP-Projekt "Machbarkeitsstudie Erlebnisregion Engelberg-Titlis, Melchsee-Frutt und Meiringen-Hasliberg" unter der Trägerschaft der Kantone Obwalden, Nidwalden, Bern sowie den drei betroffenen Bergbahnen erarbeitet. Diese Machbarkeitsstudie liefert fundierte Erkenntnisse über die wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit einer möglichen Zusammenarbeit der drei Gebiete. Gleichzeitig leistet sie einen Beitrag zum Konsensfindungsprozess zwischen den verschiedenen Interessengruppen.

pdfSchlussbericht zur gemeinsamen Entwicklung der Tourismusgebiete1.89 MB (27.10.2021)

Beilagen zum Schlussbericht und weitere Informationen sind auf der Internetseite des Kantons Obwalden zu finden: Link Kantonsseite OW .
Das interkantonale NRP-Projekt "Machbarkeitsstudie Erlebnisregion Engelberg-Titlis, Melchsee-Frutt und Meiringen-Hasliberg" wird seit Juni 2018 erarbeitet. Die Kantone Obwalden, Nidwalden und Bern sowie die drei Bergbahnen bilden die Projektträgerschaft. Bis zum 31. Dezember 2021 sollen fundierte Erkenntnisse über die wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit einer möglichen Zusammenarbeit der drei Gebiete gewonnen werden. Gleichzeitig leistet die Machbarkeitsstudie einen Beitrag zum Konsensfindungsprozess zwischen den verschiedenen Interessengruppen. 

CO2-neutrale Tourismusregion

Zur Erfüllung des strategischen Entwicklungsziels "CO2-neutrale Tourismusregion" beteiligt sich die Regionalkonferenz Oberland-Ost als Pilotregion am Projekt Lokale Energie-Transitionsexperimente hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft der Universität Bern, der Wyss Academy für Nature und des Kantons Bern.

Wertschöpfungskette Wald und Holz

Die Regionalkonferenzen Oberland-Ost und Emmental beteiligen sich als Pilotregionen im Rahmen des Projekts "Wertschöpfungskette Wald und Holz" der Initiative HOLZ | BE, der Wyss Academy for Nature und des Kantons Bern.
Weitere Informationen werden periodisch veröffentlicht.